Mit dem Wohnmobil durch Irland: Felsklippen im Meer und saftiges Grün

22 Januar 2020 Reisen

Mit dem Wohnmobil durch Irland: Felsklippen im Meer und saftiges Grün

Steile Klippen, grüne Wiesen und eine faszinierende Hauptstadt. Irland hat besonders für Naturliebhaber viel zu bieten. Und wie könnten Sie die schönsten Orte am besten erkunden? Ganz genau, mit dem Wohnmobil. Denn so können Sie flexibel die Landschaft erkunden und einfach frei Ihre Fahrt nach belieben unterbrechen und fortsetzen. Erkunden Sie den Wild Atlantic Way oder erstellen Sie Ihre eigene Route. Wir stellen Ihnen hier die schönsten Orte und Regionen vor, welche Sie in Irland nicht verpassen dürfen.

Südirland:Cork, Wild Atlantic Way und Limerick mit dem Wohnmobil

Irisches Dorf an der Küste

Die grüne Insel erreichen Sie vom europäischen Festland aus, am besten mit der Fähre. Diese startet in Frankreich. Dabei gibt es aber verschiedene Orte. Zur Auswahl stehen dann die Städte Roscoff oder Cherbourg. Von Roscoff können Sie Cork im Süden der Insel erreichen, oder Rosslare südlich von Dublin. Auch von Cherbourg aus erreichen Sie Rosslare oder aber die Hauptstadt Dublin.

Sollten Sie im Süden Ihren Urlaub beginnen, nehmen Sie am besten die Fähre nach Cork oder nach Rosslare. Wenn Sie in der Universitätsstadt Cork ankommen, können Sie in der Stadt die Kirche St. Anne (Shandon) besichtigen. Sie können den Turm erklimmen und dort sogar die Glocken läuten. Außerdem haben Sie von dort einen tollen Blick über die Stadt. Ein sehr sehenswertes Gebäude ist die gotische Saint Fin Barres Kathedrale. Etwas weiter außerhalb der Stadt, liegt die Festung Blackrock. Die Festung steht am Ufer des Flusses Lee und sollte die Stadt ursprünglich schützen. Etwas weiter südlich in Kinsale, am Fluss Bandon, beginnt die beliebteste Route durch Irland, der Wild Atlantic Way.

Ob Sie die Route des Wild Atlantic Way abfahren oder Ihre eigene Route nehmen, bleibt Ihnen natürlich überlassen. Doch wenn Sie nicht den Wild Atlantic Way fahren, sollten Sie trotzdem einen Stopp in Dingle einlegen. Die kleine Hafenstadt liegt auf gleichnamigen Halbinsel und ist bekannt für die raue Landschaft, die schönen Wanderwege und den Delfin Fungie. Fungie ist oft ein Gast im Hafen der Stadt und gehört zu einer der Hauptattraktionen. Den Delfin sehen Sie häufig, wenn Sie mit dem Boot das Meer durchqueren, doch vielleicht sehen Sie Ihn auch vom Land aus. Auf dem Land können Sie wunderbar einen der schönen Wanderwege nutzen, oder die steilen Klippen sehen.

Soll die Fahrt danach weitergehen, können Sie die Stadt Limerick in nördlicher Richtung erreichen. Limerick besitzt eine mittelalterliche Altstadt, welche bekannt ist für die Kirche St. Mary und den St. John’s Square. Am Fluss Shannon, in der Nähe der Kirche St. Mary’s , finden Sie das King’s John Castle. Dies ist aus dem 13. Jahrhundert und das Wahrzeichen der Stadt. Limerick ist auch das Tor zum See Lough Gur und zur Stadt Adare.

Der Westen Irlands mit dem Camper bereisen

Stadt in Irland

Wenn Sie nun weiter nördlich fahren, erreichen Sie an der Küste im Westen des Landes die beeindruckenden Cliffs of Moher. Diese steilen Felswände ragen teilweise senkrecht aus dem Ozean hervor und sind teilweise über 200 m hoch. 1835 wurde dort auch der O’Briens Tower errichtet, dieser ist zugänglich und oben angekommen, haben Sie einen tollen Ausblick über die Klippen. Die Cliffs of Moher sind ein sehr beliebtes Ausflugsziel und besonders im Sommer können Sie manchmal die Aran Islands von dort sehen. Der Großteil der Klippen besitzt einen befestigten Weg, doch es gibt auch Trampelpfade, welche nicht gesichert sind. Bei schlechterem Wetter ist es in der Gegend sehr windig. Deswegen sollten Sie eine Jacke mitnehmen und stets aufpassen.

Nach diesen abenteuerlichen Naturspektakel können Sie weiter nördlich fahren und die Stadt Galway besuchen. Galway besitzt eine schöne Kathedrale die Sie unbedingt besuchen sollten, dafür müssen Sie aber zuerst über die hübsche Brücke Salmon Weir gehen. In der Stadt finden Sie außerdem das Latin Quarter. Dieses ist ein quirliges Viertel mit bunten Häusern, Boutiquen, Pubs und Kunstgalerien. Schlendern Sie einfach etwas durch die Gassen und lassen Sie sich von der guten Laune anstecken. Wenn Sie die Stadt erkundet haben, sollten Sie nicht direkt weiterfahren. Denn in der Nähe von Galway, in Inverin, verkehren Fähren auf die Aran Islands. Die größte der Inseln ist Inishmore (Árainn). Diese erreichen Sie mit der Fähre und können Sie perfekt mit dem Fahrrad erkunden. Während der Überfahrt können Sie mit etwas Glück auch Delfine entdecken. Außerdem können Sie dort auch den Strand besuchen und dort Robben beobachten. Weiterhin finden Sie auch dort steile Klippen und viele Ruinen. Wer möchte kann den längeren, aber sehr schönen Weg, zum Wormhole machen. Das Wurmloch ist ein natürliches Becken in den Felsen. Dort springen, besonders junge Menschen, in das kalte Wasser aus dem Ozean.

Zurück auf dem Festland kann Ihre Fahrt weiter gen Norden gehen. Dort erreichen Sie nach etwa 90 Minuten den Connemara Nationalpark. Dort finden Sie nicht nur schöne Wanderwege, sondern auch das Schloss Kylemore Abbey. Neben dem Schloss steht die Kirche von Kylemore Abbey. Beide Gebäude können besichtigt werden. In Connemara Nationalpark können Sie den Diamond Hill besteigen, welcher etwa 400 m hoch ist und Ihnen einen unglaublichen Blick über die Gegend verschafft. Dabei sehen Sie zum Beispiel auch Kylemore Abbey und die Schatten der Wolken.

Was gilt es im Norden Irlands zu besichtigen?

Wiesenlandschaft mit Burg in Irland

Nach einem Teil des Westens geht es dann weiter in den Norden. Der nördlichste Punkt Irlands ist Malin Head. Malin Head ist der Endpunkt des Wild Atlantic Ways und touristisch nicht besonders erschlossen. Doch der Weg dorthin ist einfach wunderschön. So fahren Sie durch saftig grüne Wiesen, vorbei an Stränden und Drehorten. In Malin Head angekommen können Sie dann über den Ozean blicken und die Reste eines Wachturms sehen. Das Wort  Éire (welches Irland bedeutet) ist dort außerdem gelegt aus weißen Steinen. Im Zweiten Weltkrieg sollte dies den Kriegsflugzeugen zeigen, dass Sie ein neutrales Gebiet überfliegen.

Danach geht Ihre Fahrt weiter nach Greencastle. Dort finden Sie den schönen Kinnagoe Strand und die Überreste des Northburgh Castles. In Greencastle können Sie auch wunderbar an der Küste spazieren gehen und bei gutem Wetter sogar bis nach Nordirland blicken.

Wenn es dann Richtung Osten gehen soll, kommen Sie auch an der Grenze zu Nordirland vorbei. Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich. Die erste große Stadt in Nordirland ist dann Londonderry/Derry. Von dort können Sie nach etwa 90 Minuten die Hauptstadt Belfast erreichen.

Der Osten Irlands: Dublin und Sandymount Beach bestaunen 

Danach geht es in die Hauptstadt des Landes: Dublin. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten dort sind das Dublin Castle, welches ein Fundament aus dem Jahre 1191 besitzt und die eindrucksvolle St. Patrick’s Cathedral. Ebenfalls sehr sehenswert ist das beeindruckende Trinity College mit dem Book of Kells. Dieses Buch beinhaltet vier Evangelien aus dem achten oder neunten Jahrhundert und wurde bereits zum Weltdokumentenerbe ernannt. Außerdem finden Sie dort auch die große und wirklich außergewöhnliche Bücherei. Für einen Spaziergang ist der St. Stephen’s Green Park besonders schön. Dieser liegt direkt in der Stadt und am Ende der Einkaufsstraße Grafton Street. Im nördlichen Teil des Parks steht auch der Triumphbogen Fusilier’s Arch und gegenüber das Einkaufscenter St. Stephen’s Green. Dieses ist nicht nur praktisch für einen kleinen Shopping-Ausflug, sondern auch sehr schön anzusehen. Die bekannteste Brücke in Dublin ist die Ha’penny Bridge aus dem Jahre 1816.

Außerhalb von Dublin finden Sie den im Grünen gelegenen Sandymount Beach. Dieser ist recht klein, aber dennoch für einen Spaziergang gut geeignet. Hier können Sie auch Flut und Ebbe beobachten. Außerdem finden Sie dort viele der Steinmännchen. Dies sind Steine die einfach aufeinander gestapelt wurden. Früher wurden diese Steinhaufen als Wegzeichen angelegt. Mittlerweile finden Sie aber vielerorts solche Steintürme. So kann also auch vermutet werden, dass ein tieferer Sinn dahinter steckt. In Skandinavien zum Beispiel, sollen die Steinmännchen böse Trolle fernhalten. Jeder der an diesen Türmen vorbeikommt, sollte einen neuen Stein drauflegen und somit das Böse von sich abwenden.

Ganz in der Nähe der Hauptstadt liegt der Wicklow Mountains Nationalpark. Dieser ist sehr beliebt und bietet drei verschiedene Wanderwege. Diese führen durch Wälder, über Berge und vorbei an Flüssen und Seen.

Von Irland aus können Sie auch Frankreich, England oder Schottland erkunden. Dafür benötigen Sie aber natürlich mehr Zeit. 

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