Gruselorte in Deutschland - Halloween

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Halloween steht vor der Tür - der perfekte Zeitpunkt um euch eine Liste der gruseligsten Orte in Deutschland zu liefern. Wer traut sich, diese zu besuchen?

Gruselige Orte in Deutschland mit echter Geschichte:

Beelitz-Heilstätte

In diesem Krankenhaus, das 1898 auf über 200 Hektar erbaut  wurde, wurden vor einigen Jahrzehnten unter anderem noch Tuberkulose Patienten behandelt. Im ersten Weltkrieg wurde die Heilstätte als Kriegslazarett benutzt - 1916 wurde hier in diesem Rahmen sogar Adolf Hitler behandelt.

Vor den Toren Berlins befinden sich die 60, heute heruntergekommenen und verlassenen Gebäude, in denen wohl gelegentliche satanische Messen stattfinden. Mehrere Morde wurden hier seit der Stilllegung des Arsenals begangen. 2001 zum Beispiel lockte ein Hobbyfotograf sein Modell in diese Kulisse um es danach zu töten sich an der Leiche zu vergehen.

Massengrab Herxheim

In der Pfalz liegt das etwa 7.000 Jahre alte Dorf Herxheim. Hier fanden Forscher ein Massengrab mit Überresten von insgesamt über 1.400 Menschen. Die Gruselstimmen sagen, dass hier Kannibalen lebten, da sich angeblich menschliche Bissspuren auf den Knochen befinden. Andere Quellen geben allerdings an, dass es sich hier um das Resultat eines Sternmarsches mit verwesenden Leichen handelt. Die Toten kamen aus umliegenden Orten und Bestatter schabten das Fleisch von den Gebeinen ab bevor sie die Überreste vergruben. In beiden Fällen ist das Massengrab ein Ort, in dem Gänsehaut vorprogrammiert ist.

Spukorte mit Gerüchte-Faktor

Burg Lahneck

Laut einer Sage besuchte die schottische Familie Dubb 1851 Burg Lahneck währen einer Rheinreise. Die Familie reiste mit ihrer 17 jährigen Tochter Idilia, die abenteuerlustig auf den Turm der Burg stieg. Oben angekommen, brach die Holztreppe unter ihr ein und somit auch die Möglichkeit, heil wieder unten anzukommen.

Auf dem Punkt in 20 Meter Höhe, von dem sie nicht mehr alleine herunterkam verdurstete sie. Neun Jahre später fanden Bauarbeiter ihre Überreste, sowie ein Tagebuch in dem sie ihre letzten Tage detailliert schilderte. Heute noch soll ihr Geist durch die Burg spuken.

Die verfluchte Pestkapelle bei Weilheim

 

Im 18. Jahrhundert wurden die Pesttoten der Gemeine Weilheim in Oberbayern auf einem Pestfriedhof begraben. Einige Jahrzehnte später baute man auf diesem Friedhof eine Kapelle. Die Kapelle liegt versteckt im Wald - keine Beschilderung führt zu ihr.  Um sie herum sind fünf Brunnen angelegt in Form eines Pentagramms. Hier hört man Klappern, Knacken und Schreie. Besucher berichten auch von kleinen Blitzen und weißem Nebel den man nur später auf Fotos sehen kann. Ein schwarzer Hund hilft den Verirrten, wieder den Weg nach Hause zu finden. Gruselfaktor garantiert.

Wenn ihr euch traut, in diese Gegenden zu fahren, dann ist ein Wohnmobil mieten wohl die beste Möglichkeit um den Gruselfaktor auch nachts voll ausschöpfen zu können! 

Felicia H

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